Letzten Sommer in Platerówka
Über Gräben hinweg das Schweigen beenden
Ein persönliches dokumentarisches Filmessay
von Karin Kaper & Dirk Szuszies
Drei polnische und drei deutsche Frauen
setzen ein Zeichen der Annäherung und Versöhnung
Das Thema "Flucht und Vertreibung" schlägt in
den letzten Jahren immer höhere Wellen, der hartnäckige
und letztlich erfolgreiche Versuch von Erika Steinbach, der Präsidentin
des Bundes Deutscher Vertriebener, in Berlin ein offizielles Zentrum
gegen Vertreibung zu errichten, ist in den Nachbarländern,
besonders in Polen, auf misstrauische Vorbehalte gestoßen.
Es hat den Anschein, dass für uns im beginnenden 21. Jahrhundert
eine erbitterte Auseinandersetzung über die Deutung und das
Verständnis zurückliegender Gräueltaten und Verbrechen
begonnen hat, in die von beiden Seiten immer wieder Öl ins
Feuer gegossen wird. Desto wichtiger erscheint uns Filmemachern
nun die Gelegenheit, auf sehr persönliche Art einen Beitrag
zu leisten, der wirklich vom Thema betroffene polnische und deutsche
Frauen in den Vordergrund rückt und ihre Lebenserfahrungen
jüngeren Generationen vor Augen führt.
Mitwirkende im Film:
Edwarda Zukowscy
Maria Wojewoda
Gabriela Matniszewska
Ilse Kaper, geborene Queißer
Hertha Christ, geborene Queißer
Karin Kaper


